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buhlerS nimmt seinen Anfang. Was moderne Häuser, Villa's undLandsitze betrifft, so findet der Hudson, wenn man die fürstlichenSchlösser ausnimmt, fast nirgends seines Gleichen. An der Breniaund an anderen, von der Natur hoch begünstigten Orten mag eszwar schönere und edlere Gebäude geben; aber dennoch kenne ichkeinen Strom, der ihrer so viele, welche das Auge lieblich anspre-chen, aufzuweisen hätte. Und was erst die beweglichen Gegenstände— gewiß ein wichtiger Zug in dieser Vergleichung — betrifft, sokann sich gewiß kein Fluß, der zugleich auch den Charakter desMalerischen in Anspruch nimmt, mit dem Hudson messen, da letz-terer ohne Frage durch seine außerordentliche Belebtheit, die An-zahl seiner Schiffe, die Abwechslung und Schönheit in den Formender Fahrzeuge, wie auch durch die Schnelligkeit und gewandte Füh-rung derselben unter die ersten Ströme der Welt gehört. DieRaaen der hohen Schiffe schwingen sich unter den Felsen und Ur-wäldern der Hochlande, während außerdem noch Schaluppen, Schoo-ner, blanke mit Zeltdecken versehene Dampfboote, Dachten, Piro-guen und Nindenkähne in zahlloser Menge den breiten Wafferstreifenbedecken. Ein noch sprechenderer und wohl zu beherzigender Unter-schied liegt in dem Umstande, daß Zeichnungen und Kupferstiche demRhein mit ihrer gewöhnlichen Schminke zu Hülfe kommen und oftGegenstände, die in der Naturanschaunng nichts ausfallend Anzie-hendes bieten, zu wirklichen Schönheiten stempeln, während jederähnliche Versuch, den Hudson darzustellen, auf das Auge den Ein-druck macht, daß er des Originals unwürdig sey.
Die Natur ist übrigens allenthalben fruchtbar an schönen Wir-kungen, und man thut Unrecht, wenn man sich auf dem Gangedurch's Leben derselben nicht erfreut, weil man in diesem oder jenemTheile der Welt schon etwas Schöneres gesehen zu haben wähnt.