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Bäume und einer der kleinen Liebesgötter, die wir vor drei Jahrenlachend über dem Hauptihore verlassen halten, war jetzt amputirtund ganz trübselig, während sein Kamerad auf den Schwingeneiner Kanonenkugel ganz und gar Reißaus genommen hatte. Aberungeachtet der vielen Spuren von Feindseligkeiten, durch die wirwandelten, entgingen wir doch glücklicher Weise dem Anblick vonMenschenblut, wie wir denn auch von unsrem gefälligen Gastwirthe,einem Schweizer, erfuhren, daß seine stets in gutem Ruf stehendenKeller während der Belagerung ganz ungewöhnliche Nachfragegefunden hätten. Aus den vielen noch vorhandenen Wahrzeichenkonnten wir übrigens entnehmen, daß die Belgier ritterlich für ihreLostrennung gekämpft hatten — wenigstens ein Beweis, daß siefrei zu seyn verdienten.
Unser Weg führte uns über Löwen, Tirlemont, Lüttich, Aachenund Jülich nach dem Rheine. Die erstere dieser Städte hatte nochin der vorigen Woche den feindlichen Armeen zum Schauplatze deSKampfes gedient, und da den Holländern vorgeworfen wurde, siehätten sich bei ihrem Vorrücken große Barbareien erlaubt, so sahenwir uns »ach den Merkmalen um. Wie viele der Spuren bereitswieder gut gemacht worden, konnten wir nicht gut unterscheiden;die noch vorhandenen aber gaben uns allen Grund, zu glauben,daß die Vorwürfe, welche man auf die Eindringlinge häufte, nichtganz verdient sind. Ist es doch, als sei ich bestimmt, mit jederStunde meines vorrückenden Lebens bemerken zu müssen, wie wan-delbar und kläglich die Unsterblichkeit ist, welche durch Zeitungenverliehen wird!
Ich würde dem alten Bisthum Lüttich nicht Gerechtigkeit wi-derfahren lassen, wenn Ich «die Schönheit seines Gebiets stillschwei-gend übergehen wollte. Die Gegend besitzt fast alle Erfordernisse