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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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neu, Philosophen, Operntânzerinnen, Poeten, Fidlern, Banquiersund Köchen. Trotz der langen Einengung innerhalb der Barrierenwar es doch nicht leicht, Paris ganz ohne Bedauern zu verlassen:Paris, das jeder Fremde tadelt und jeder Fremde sucht vor demdie Moralisten zurückschrecken, während ste eS zugleich nachahmen ob dem die Alten ihre Köpfe schütteln und die Herzen der Jun-gen höher schlagen Paris, diesen Mittelpunkt von so vielem Vor-trefflichem von so Vielem, was nicht einmal einen Namen hat!

Die erste Nacht legten wir, fern von der französtschen Haupt-stadt, unsere Häupter auf ländliche Pfühle und athmeten am näch-sten Tage die Lust des Meeres. Durch Artois und Französtsch-Flandern reisend gelangten wir am fünften Morgen in das neueKönigreich Belgien und berührten die ansehnlichen, historisch wich-tigen Städte Douays, Tournai und Alh. Mit jedem Schritte tra-fen wir auf dasselbe Banner, welches über den Tuilerie» flattert,und allenthalben erkannten wir die zuversichtliche Miene, den leich-ten Gang französischer Soldaten, welche eben beschäftigt gewesenwaren, dem wankenden Throne des sächsischen Hauses Stützen zugeben. Sie schienen eben so heimisch zu sehn, als schlenderten sieauf dem Quai d'Orsay umher.

Zu Brüssel waren noch häufige Merkmale des ungestümenKampfes vorhanden, der die Holländer vertrieben hatte. In derWand eines einzigen nicht großen Hauses slacken 46 Bomben,während 93 Kartätschenkugeln in einem seiner Pflaster begrabenwaren! Auch unsere Zimmer ließen die furchtbaren Denkzeichendes Krieges blicken. Die Spiegel waren zersplittert, die Wändevon Kartätschen zerrissen, die Planken der Betten von Kugelndurchbohrt und die übrigen Hausgeräthschaften nicht minder rohbehandelt. An tausend Plätzen des Parkes standen verstümmelte