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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
Entstehung
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»Ich muß mir ein wenig Eure Nachsicht erbittenvielleicht räumt Ihr ein, es sey zu Eurem eigenenBesten geschehen, wenn ich Euch gelegentlich wiederdarüber frage.»

Maaß für Maaß.

Gegen meine lange hergebrachte Gewohnheit hatte ich einenSommer innerhalb der Mauern einer großen Stadt verbracht; aberder Augenblick der Befreiung war gekommen und kein Vogel verließje seinen Käfig mit der Wonne, mit welcher ich Postpferde bestellenließ. Wir saßen zu Vier in einem leichten Reisewagen, der vonstarken normannischen Pferde» lustig ihrer heimathlichen Provinzzugezogen wurde. Wir verließen für eine Weile Paris, die Köni-gin der.modernen Städte, mit ihrem Tumult und ihrer Ordnung,ihren Palästen und ihren Winkelgaffen, ihrer Eleganz und ihremUnflalhi ihren ruhelosen Bewohnern und ihren stereotypen Poli-tikern, ihrer Theorie und ihrer Praxis, ihren Reichthümern undihrer Armuth, ihrem Frohsinn und ihrem Elend, ihren Kapitalistenund ihren Patrioten, ihren jungen Liberalen und ihren alten Il-liberalen, ihren drei Ständen und ihrer Gleichheit, ihrer zartenRedeweise und ihrer kräftigen Haltung, ihrer Volksregierung undihrem regierungsfeindlichen Volke, ihren Bajonetten und ihrer mo-ralischen Kraft, ihren Gelehrten und ihrer Unwissenheit, ihren Un-terhaltungen und ihren Revolutionen, ihrem rückwärts schreitendenWiderstand und ihrer stillestehenden Bewegung, ihren Putzmacherin-