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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Nachschrift.

ciivos ro^at des glücklichen Horaz eben so wohl,als sein eckits rsAikus ein Fehler seyn, da demSinne nach das erste Wort hier einen zu leisen,das zweite einen zu vollen Laut im Gange deSGemahldes erhalten zu haben scheint. Und doch isteben Hora; der Dichter, der diese innere Eongrucnzdes Sylbcnmaßcs, Sinnes und Affekts unter allenRömern vielleicht zum höchsten Einklänge gebrachthat, wie fast jeder Tritt jedes seiner der verschieden-sten Sylbenmaße in jeder Art des Sinnes undAffektS zeiget. Unsre Sprache darf sich hierin nichtsNachsehen, da sie an der Vollkommenheit des Wort-baucs und am festen Klange des Rhythmus derRömischen weit nachstehet. Weil ihr der Helle Tondes Gesanges (aeri tibia) oft fehlet: so muß sie fürVerstand, Ohr und Herz desto genauer m o d ti-li r c n.

Zu dieser genauen Modulation für Verstandund Ohr gehöret, daß sie die Sylbenmaße der Altennie in erzwungener Manier, sondernihrer eigenen Natur und Art ge m a ßbrauche. Wohl höre ich z. B., was der Sap-phischcn Ode ihr festbestimmter Abschnitt Otiurnclivo? § j keatius vives § § desgleichen der Alkäi-schen Ode ihr bestimmter Abschnitt 3ustunr etlemacem j ^ für eine Fülle und Würde giebt; ichweiß aber eben sowohl, daß den Sapphifchen Versseine Erfinderin Sappho selbst viel weicher ge-braucht hat, und daß Hora; sich an Stelle undOrt auch das yuem, virnm aut Iieroa erlaubte.Elcichergestalt. macht es Li- flüchtigste Vergleichung

klar,