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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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343
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Die Ruinen.

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Der Liebe keine Schmerzen;

Im 'Andern blüht dem Andern schön-

Und rcin-gcnoßne Freude.

Ein Gut,, das ewig wahre Gut

Durchströmek alle Herzen.

Ein Glanz, das ewig wahre Lieh t,

Erleuchtet alle Seelen.

Die Hullen sind hinweggethan.

Man rath nicht mehr; man schauet.

Ein Uferloses Meer umfangt

Uns tief im Abgrund, Liebe.

Aehre zurück, 0 Gesang, zum Thränenthale der

Erde,

Wo man Schleich -n noch liebt, wo man denFrieden verwünscht;

Wo kein reiner Apoll im Tempel glanzet, und

Dunkel,

Oedcs Dunkel die Kluft spitziger Weisen um-ringt ;

Wo kein sicheres Wohl dem Staate lenket die Zügel,

Wo man das Bessere stets schändlich-betrogenerhofft.

Ws das Gesetz uns drückt, und die Armuth drücket,

und jede

Jahrszcit, Winter und Herbst, Frühling undSommer uns krankt.

Lebende fürchten den Tod, den Andre wünschen. Er

kommt nicht

Dem der ihn wünschet; er kommt, wer ihmmit Zittern entfloh.