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Die Ruinen.
Dieser rufet den Schlummer, ilm seine Serge zu
mildern;
Jenen quälet der Schleif selber mit doppelterAngst. —
Sieh' die Tugend im Staub', und sich' das Laster
im Purpur;
Wahres Verdienst gekrankt, citcle Schwätzergeekrt.
Waren lagerten sich aus furchtsame Lämmer. Der
Zorn wetzt
Seine Dolche; der Neid wetzet den giftigenZahn.
Greife bewachen das Gold; der Hungrige bettelt
um Arbeit.
Güter erheuchelt sich Der; Jener verkaufet denSchn.
Schweige der Klagen, o Lied, der getäuschten wei-nenden Jungfrau,
Der in der Wiege das Kind rufet den Vaterumsonst.
Nenne die Thränen nicht, wenn mit verhaltncm Ge-lächter
Hier den Vater der Sohrs, Gatte den Gattenbegrabt. —
Jndeß umkränzt mit Rosen sich
Der Sybarit de» Scheitel.
,,Hiehec den Wein! Die Salben her!
Die Welt ist uns gegeben.
Auf! singet unter Gpmbelklang,
Und tanzt dazu, ihr Knaben.
Wie heut, so stets! Und stets wie heut!
So muß es ewig wahren."