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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Die Ruinen.

Dieser rufet den Schlummer, ilm seine Serge zu

mildern;

Jenen quälet der Schleif selber mit doppelterAngst.

Sieh' die Tugend im Staub', und sich' das Laster

im Purpur;

Wahres Verdienst gekrankt, citcle Schwätzergeekrt.

Waren lagerten sich aus furchtsame Lämmer. Der

Zorn wetzt

Seine Dolche; der Neid wetzet den giftigenZahn.

Greife bewachen das Gold; der Hungrige bettelt

um Arbeit.

Güter erheuchelt sich Der; Jener verkaufet denSchn.

Schweige der Klagen, o Lied, der getäuschten wei-nenden Jungfrau,

Der in der Wiege das Kind rufet den Vaterumsonst.

Nenne die Thränen nicht, wenn mit verhaltncm Ge-lächter

Hier den Vater der Sohrs, Gatte den Gattenbegrabt.

Jndeß umkränzt mit Rosen sich

Der Sybarit de» Scheitel.

,,Hiehec den Wein! Die Salben her!

Die Welt ist uns gegeben.

Auf! singet unter Gpmbelklang,

Und tanzt dazu, ihr Knaben.

Wie heut, so stets! Und stets wie heut!

So muß es ewig wahren."