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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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296 Nachlese

Jeglicher Eichenzweig eine Cither traget. In T i-

bur,

In Flakkus Tibur findest du dich dort.

Pegasus Huf schlagt. Siche da springt eine

Quelle. Du trinkest;

Bar laus mit dir schöpft und schöpfet tief.

Satyrcn horchen mit spitzigem Ohr und geschlossener

Lippe ;

Tritonia legt ihren blanken Helm

Nieder und lauschet. Jndeß wetteifernd Phöbus-

Apollo

Die Eicher selbst ergreift und kämpft mit' Euch.

Glückliche Zwei! Kein heiliger Dichter wohnet in

Städten;

Und weilt er da, so wohnet fein Gcmüth

Auf dem Lande, wo Chöre singen in grünenden

Hainen,

Da wars, wo Orpheus Hain und Felsenzwang.

Göttcrgeliebtcr Greis, vergebens knüpf' ich an deinen

Auch meinen Faden. Lebe, lebe wohl.

Säk ula r i sc h es Lied

an die Gesellschaft, zu welcher der Dichter gehörte.

Die du menschlichen Elends dich erbarmend,Einer heiligen Angelobung Tochter,

Dies Gelübde geknüpft, das bis zum spatenEnkel hinausreicht,