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aus Jakob Balde's Gedichten.
Nur Eine Kunst nicht, würdigen Gebrauch.Und wie kenneten sic die zarte Kunst? dg Begierde,
Und Sorg' und Angst ihr Herz mit Quaalcnpeitscht.
Setze man Schüsseln auf; es ströme achter Fa-lerner;
Die Würze duften; und der traurigeNicht sich selbst gehörende Wirth sitzt matt an der
Tafel —
O Landes-Armnth, o wie bist du reich!
Wenn man hungert, so ißt man dort, was jegliche
Iabrszcit
An mannigfaltiger Erquickung dirFroh gewahrer. Der Pflug wird Tafel, das grünende
Blatt wird
Ein reiner Teller für die schöne Frucht,Reinliches Holz dein Krug, dein Wein die erfri-schende Quelle,
Die frei von Giften dir Gesundheit strömt,
Und mit sanftem Geräusch zum Schlaf dich ladet.
Indessen
Hock) über dir die Lcrch' in Wolken singt,Steigend auf und hernieder und schießt dir nah' an
den Füßen
In ihr geliebtes kleines Furchenncst.
Solchen Freuden vermahlest du, Freund, noch schö-nere Freuden,
Ein ;w>iker glücklicher Hortenfi u s.
Jede Blume, das Veilchen, die neugcbohrenc Rose
Verjüngen dich, und wenn der Himmel droht,Fliehst du jn deinen Aonischen Hain, das
Tempo der Musen,
Wo hcilgcr Lorbeer jeden Baum umkranzt,