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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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295
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M

aus Jakob Balde's Gedichten.

Nur Eine Kunst nicht, würdigen Gebrauch.Und wie kenneten sic die zarte Kunst? dg Begierde,

Und Sorg' und Angst ihr Herz mit Quaalcnpeitscht.

Setze man Schüsseln auf; es ströme achter Fa-lerner;

Die Würze duften; und der traurigeNicht sich selbst gehörende Wirth sitzt matt an der

Tafel

O Landes-Armnth, o wie bist du reich!

Wenn man hungert, so ißt man dort, was jegliche

Iabrszcit

An mannigfaltiger Erquickung dirFroh gewahrer. Der Pflug wird Tafel, das grünende

Blatt wird

Ein reiner Teller für die schöne Frucht,Reinliches Holz dein Krug, dein Wein die erfri-schende Quelle,

Die frei von Giften dir Gesundheit strömt,

Und mit sanftem Geräusch zum Schlaf dich ladet.

Indessen

Hock) über dir die Lcrch' in Wolken singt,Steigend auf und hernieder und schießt dir nah' an

den Füßen

In ihr geliebtes kleines Furchenncst.

Solchen Freuden vermahlest du, Freund, noch schö-nere Freuden,

Ein ;w>iker glücklicher Hortenfi u s.

Jede Blume, das Veilchen, die neugcbohrenc Rose

Verjüngen dich, und wenn der Himmel droht,Fliehst du jn deinen Aonischen Hain, das

Tempo der Musen,

Wo hcilgcr Lorbeer jeden Baum umkranzt,