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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Nachlese

Anders klagt in der Stadt der gefangene traurige

Vogel;

Ein Sklave, der ihm seine Körnchen streut,Glaubt, er singe dem Herrn; mit jedem Tone ver-wünscht er

Den Wütrich, der ihm seine Freiheit stahl.Auf dem Lande beglückt die Natur; ihr Affe, die

Kunst darf

Nur furchtsam dort und züchtig sich ihr nahn.Schau hier diesen Pallast, die grüne Laube. Ge-

wölbct

Von wenig dichten Zweigen birgt sie dich,

Wie den Pcrsermonarch sein Haus von Cedern und

schenkt dir,

Was Jenen flieht, gesunden süßen Schlaf.Große Städte sind große Lasten. Der eigenen Freuden

Beraubet, hascht nach fremden Freuden man.Alles in ihnen ist gemahlt, Gesichter und Wände,

Gcbcrden, Worte, selbst das innre Herz«

Alles in ihnen ist von köstlichem Holz und von

Marmor,

Von Holz und Marmor selbst auch Herr undFrau,

Eine Niobe sic. Sab ine rinnen in Städten

Sind seltne Regen in Aegyptenland.

Wandte die Straßen hindurch; da stehen prächtige

Tempel,

Doch was Lebendiges in Straßen webt,

Jagt nach Gelbe. Da fluchet und ebbt die stürmende

Menge,

Gcthcilt von Winden widrigen Geschicks.Laurcn auf den Gewinn mit tausend Künsten und

kennen