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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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Kenotaphium

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mancherlei) Einkleidungen, durchaus in elegischenBriefen. Jede Macht und Kunst, ja jedes Vergnü-gen unsrer Sinne wird von dem Künstler, der fürdiesen Sinn aebeitet, gepriesen; Urania zerstört je-dem Künstler seinen Ruhm, jedem Sinn seineFreuden; sie will die Seele des Menschen, gelautertvon jeder tauschenden Einbildung, zum Himmel er-heben. Ein hartes, im Grunde unpoetisches Sy-stem ! Da cs aber in Briefen, r und wid erjede Sinnlichkeit vorgetragen ist: so sind Stellen undEinkleidungen in ihm sehr schätzbar.

Wie viel Mühe und Fleiß hat unserm Dichtersein poetischer Lorbeer gekostet! wie viel unnöthigeMühe hat er an manche Gegenstände verschwen-det *)! Solch einen Nachtheil bringts, in einemböotischen Lande gebohren und unterrichtet zu seyn,nach einem angenommenen Übeln Geschmacklehren zu müssen, unter Zcitumstandcn eines geistli-chen Enthusiasmus, eines politischen Fanatismus zuleben! So viel Nachtheil bringts, eine ungebildete,ja eine gröblich-mißgebildete Muttersprache vor undum sich zu finden, in welcher man doch sprechenund wenigstens alltägliche Dinge denken muß, wennman gleich in ihr nicht dichtet oder geistige Dingedenket! Ja endlich, so viel Nachtheil bringts, in

H Es gibt noch andre Gedichte unsres Autors, diemir nicht zu Gesichr gekommen sind. Sein xn-raäoxon music«m, z, B. sein aeKritiiäiliomoanarn, 5. 5 »Isriurn soaietatis poäaAricae,

seine cle eclipti solari 1645. U. f. Ha-

tz? ich nie gesehen.