des Dichters Jakob Balde.
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Er scheint viele Wirkung auf die gemacht zu haben,für die er damals und zunächst gemacht war; inihm herrscht eine fürchterlich-ernste und glühend-zärtliche Andacht. Ein T 0 dtentanz, „ wi ^
Glück und Unglück neben dem Tode übermenschliche Sachen gewaltig herrsche/'in kurzen Strophen, offenbar auch fürs Volk ge-schrieben, beschließt diese lateinisch-deutschen Gedich-te * *).
Armer, einsamer, trübsinniger Dichter, sst dasder Zweck des menschlichen Lebens, zuletzt also um-her zu blicken, und wie in einer schauerlichen Wüstezu sterben? Ist das der Zweck einer menschen-freundlichen Religion, oder einer religiösen Gesell-schaft, uns dergestalt in die Enge zu bringen, daßuns zuletzt alles Trug und Täuschung, oder gar Ek-kel und bittrer Ueberdruß werde? Ist dem also?oder zeigt nicht vielmehr ein solcher Ausgang desLiedes, daß das Lied selbst in einem übcrstrcngtenTon angestimmt gewesen, da viele sogenannte Hei-den über das Leben gesunder gedacht, nützlichdarin gewirkt, cs fröhlicher genossen und geen-det haben. -
Es folgt ein Ehrcntcmpel, Ferdinanddem Dritten in Emblemen errichtet und mit ver-
Kind Jesu, dem solche allein zuständig, über-reicht. Ilosrinm ?i>rnassiriiri, uni. lob. Illr.Urliarä. Stuttgart 167g." Mehrere BaldifcheGedichte, lateinisch und deutsch, sind hier paro-diert.
*) 1 . IV. x. 42; — 32 .