Kcnotaphium
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cincr deutschen Bbrrede, einem Gespräch, sieben Ue»Versetzungen und einer Schatzkammer fremder Spru-che , offenbar zu reichlich und seiner Ehre zuwiderausgestaNet hat. Man sichet aus diesen Aufsätzen,welche Sprache, welche Scherze damals im gemeine»deutschen Leben, also auch in dieser magern Ge-sellschaft galten.
D-Is große Gedicht Eitelkeit der Welt,(6e vanitats niuncli) enthalt alles, was über diesetraurige Materie gesagt werden kann, wiederholt inallen Sylbcnmaaßen. Ein feyerlichcr Glockentonfangt an; ein hüpfender Skazon schließt. Sechsfachwird jede Strophe dem inenschlichen Gemüth zuge-tonet; wer sie nicht in Einer Weise vernehmen kann,fasse sie in einer andern *). Sonderbar muß ^dernDichter dies Thema am Herzen gelegen haben: denner ist alle Gegenstände in ihrer Nichtigkeit durch-gangen; die Welt wird uns durch ihn völlig eineWüste.
Die Zuflucht, die er uns dagegen amveiset,zieht unsre Brust noch enger zusammen. Es ist einOlympischer Gesang an die heiligeJungfrau in sechs und dreyßig Strophen **).Ein Protestant hat cs der Mühe werch gehalten,den ganzen Gesang, Strophe nach Strophe, auf denSohn der Gebcnedeyeten anzuwenden ***)»
H 1 . IV. p. 3 — igg. siv. Z66 - 422.
*") ,, Reformirter Ehrenpreis, darin diehochgelobte Jungfrau Maria die ihr vom Jesui-ter Jakob Balde angebotene göttliche Ehr ihrem