des Dichters Jakob Balde. 2Z7
und Freunden *). Die Nachtigall seiner Gesängesang in einer schönen, aber waldigten Wüste. Ue-bcrdem waren die Zeiten des drcisigjährigen Kriegesgewiß nicht so reich an fröhlichem Inhalt zuallen Gattungen der lyrischen Dichtkunst, als dieZeiten des Horaz unter Augustus; es waren Zeiten,die wie Log au sagt, eher behe ult als besun-gen werden mochten. Seine Muse genoß auch nichtder seligen Muse der vornehmen Bequemlichkeit desLebens, und wenn ich so sagen darf, der seinenLüsternheit des Geschmacks, die des Horaz lyrischeGedichte so anziehend macht. Ale aus konnte eralso wohl, in diesem allen aber Flakkus nie wer-
*) Es wird hiemit nicht gesagt, daß es Bayerndamals an Männern gefehlt habe, die einesBalde werkh waren. An Andreas Brun-ner, von dessen Bayerschen Geschichte (Ln-rslesvirtniiz er kortrenae Lcssorum, IVlonneli. 162H— 3/. Vol. 3.) die Leibnitz mit großer Ach-tung (Oeidnit. Prsetat. irr Acklrreiteri annslesLoitss Dentis, Oeibnit. opp. 1 ?, IV. p. 6g,.)seiner Ausgabe von Adlzreiters Bayer-schen Annalen beigefügt hat, hat er meh-rere Oden gerichtet. So an andre merkwürdigeMänner, wie insonderheit die Borreden zu seinenlyrischen Wäldern zeigen. — Ist die tllsinan-nis, die er in der Borrede zum bten Buch derWälder (1?. I. x. h<,6.) gnführt, gedruckt er-schienen?