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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Kcnctaphium

Nen immer ein Etwas, das den Geschmackdes Ordens zusammenhängend auch im Kleinstenverrieth; auf eine blendende Popularitätnämlich war alles berechnet.

Drittens. Daß bei diesem lateinischen Je»suiter-Geschmack die deutsche Sprache sehr Zu-rückbleiben mußte, war Natur der Sache; wie un-gleich ist Balde sich in lateinischen und deutschenVersen! In jenen so oft rein und groß; in diesenfast durchgehend niedrig und possierlich *). NichtUnfähigkeit des Dichters wats, die diesen auffall.ir-den Unterschied machte! denn einzelne Strophen undAbsätze sind auch im Deutschen von ibm mit Würdeund Nachdruck geschrieben; es war der üble Ge-schmack seiner Zeit, seiner Gegend undscin.es Standes. Seit den Minnesingern, seitKaisersberg und Luther war die deutscheSprache sehr verfallen; die vielen und bitrern Strei-tigkeiten politischer - und Religicnsparthcien hattensie entweder UNaNgcbaut vernachlässiget, ^oder sie zugroben Schimpfreden erniedrigt. Hinter der lateini-schen , spanischen, französischen, italienischen galt sie

*) hpotn. III. IV. In iVlexoliski (Georg Litzers)Schrift: der Undeutsche Katholik, Jena >73o.wird S. hi. an eine Gesellschaft gedacht, dieBalde, Simon Meier, Bidermann,Pepen selber und SonNenbcrger fürdie deutsche Sprache haben stiften wollen. Näherrts weiß ich nichts von dieser Gesellschaft.