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Kcnotaphiuni
seine Geißel schärfer , als die Schlemmer, diedicken Bauche. Bis ins Grab bim in verfocht erdiese; dagegen er die strcngeste Mäßigkeit, als eineSchwester Galenus, als eine Tochter der Ge-sundheit selbst preiset. Er spricht oft von ei-ner Gesellschaft der Magern, (iriaoilentooum) inder er diesem oder jenem Freunde zu seinen Fort-schritten scherzend Glück wünschet. Von sich rühmter, daß er, leicht wie ein Schatte, zwischen Göt-tern und Abgeschiedenen schwebe. In solcher Ge-sinnung konnten ihm die prassenden GasiMahle derDeutschen nicht sehr erfreulich seyn. Er schilt seineLandsleute oft darüber, so wie über ihre Modesuchtund Nachahmung fremder Länder. Ein ganzes Buch,den Aga th yr s us, hat er „voM Lobe uttdWohlstände der dürren Gesellschaft;^und ein andres, den An ta gathy r su s, eine saty-rische Apologie der Fetten geschrieben, von welchenSchriften wir späterhin reden werden.
3.
Da unser Dichter in Bayern lebte, so hat ernicht ermangelt, manche schöne und große Ge-genstände dieses Landes zu schildern,sowohl Gegenden, als Werke der Menschen undCharaktere. Die Hangenden Garten des HerzogsAlbert des sechsten in München *), Ebers-
*) Terps. S. 22. 28.