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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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181
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Lyrische Gedichte.

Wer weiß, was hinterm Treffen dir HannidalFür Listen stellte? Unter der Rose selbstSey nicht vertraulich; mancher schwatzte

Unter der Rose sein Herz und Glück weg.

Ein andrer soll verschweigen, was du verrathst?Auch deinen Unmuth trau dem Arkader-OhrNicht an; im Herzen, wie im GrabeLieg' und verwese der todte Unmuth.

Ach, Herz des Menschen, Grube, die viel verbirgt l *Berlaumdung, Unrecht, Schmähungen, Zorn und

Haß

Und Rache Balfamirte Leichen,

Liegt und verweset! mit euch der Neid auch!

Der mildgewordne Dichter.

Der in rascherer Jugend kühne Pfeile

Schoß aufs Puni sche Ohr; dem Juvenal einst

Seine Ader erglühte, wie der Baccha

Fackel cmporflammt;

Dem dann Flatkus die Brust, von Eifer kochend,Mit dem Salz des gelindem Spottes würzte,

Wenn Lucilius zürnend ihn und ernst ihnPersius weckte;