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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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182
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i8r Lyrische Gedichte.

Niemand schont' ich; wer mich hcrausgcfodcrt,Sollts entgelten! Die Pfeile vor - und rückwärtsFlogen; ich ging, ein Stachel-Vgel, ringsumSpitzig gcwaffnet.

Manche Helden erlagen. Jener Tiger,

Dem die Jungen geraubt sind, wüthct minder.Nemesis ward ich Diesem; Andre fühltenBlutig die Geißel

Eben einst, da ich neue Pfeile wetzte,

Sank die Hand mir; erschlaffet ding der Vogen.Milderer Sinn umwandclte den Wolf zumWolligen Lämmchen.

Meinen Wurfricm kenn' ich nicht mehr. Es zündetKaum ein Funke des Streits, so spreng' ich WasserUeber, und gebe nach; die Leyer spielend,

Wie ein Sabiner.

Mein Gesang ist der heilge Hain, des ThalesStille Blume, der Hügel Quellen, oderGrazien-Schwestertanz, und meiner JungfrauHeilige Anmuth.

Lebend mir, und den Wünschen abgestorben,

Trag' ich still im Busen so Glück, als UnglückMit mir; fürchte Keinen und werde keinem

Schwachesien furchtbar.

Hart beleidiget kenn' ich nur Verzeihung.

Stumpf geschmahet; es zupft mich Der und JenerOft am Barte; doch Ich bin des AndroklusFreundlicher Löwe.