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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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177
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Lyrische Gedichte. 177

Hör' gelinde mich aus; wahrlich, es krümmen dirMeine Scherze kein eingcs Haar.

Wist du Mann, so empfang' Pfeile mit tapfrer

Brust;

Wcibcrklagen ernicdern dich.-Nichts fliegt schneller dahin, als ein gesprochnes

Wort,

Halt du selber es nur nicht fest.

Mit den Winden entflicgts, ohne gelaßne Spur,

In der Zephyre Vaterland.

Einem, der an den Hof ging.

Geh deinem Ruf nach! Aber vor allem weih'

Der Hofgeduld ein großes, unendlichesGelübd', ihr sanftes Zoch mit SanftmuthAll' ihre Lasten mit Lust zu tragen.

Hof ist ein Hafen; schiffe mit Hoffnungen,

Doch nah dem Ufer. Wer sich dem hohen MeerZu sehr vertraut, und jctzgen WindenLeidet an Klippen Gefahr und Schiffbruch.

Verlaumdung stellt die Klippen; indessen lachtDer Hafen, daß du kühn und so übel fuhrst,Und ringsum schwimmen deine Trümmer;Sehen sie einst den Gebieter wieder?

Herders W. Lit. u. Kunst. XIV. M