Lyrische Gedichte,
Nicht sterben mußt du welkender Rosen Tod;Nicht altern, wie einst Tyndaris alterte;
Die Thörin wähnte »och de» Orkus
In sich entbrannt, einen zwcyten Paris,
Als sie bedeckt mit Runzeln hinunter stieg.
Und Jene, die einst Flamme der Jugend war,Ach Lais wcihcte den Spiegel
Traurig im Alter der Göttin wieder.
Das flüchtige Wort.
Wenn zuweilen ein leichter Scherz,
Wenn mit Worten, die dir labenden Honigscim
Tcofen, mir auch ein Salz entfuhr,Freund, wie stellest du dich mürrisch und ungcstüm!
Wolken decken die Stirne dir;
Dein gerötheter Blick fliehet den Meinen; tief
Kocht die Galle dir in der Brust. —
Fallt im Scherze denn noch irgend ein Pfefferkörn,
O so wütet die volle Schlacht.
Glaubst, Melone, du dann, daß ich mit Tigcrw h
Dich zerreissen und fressen will?
Hör'