Lyrische Gedichte.
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An einen Na reiß.
Der Schönheit holde Gabe, die Lieblichkeit,
Die sich so gern im wollenden Spiegel schaut,
O welcher unacht amen Jugend
Flüchtigem Alter ward sie vertrauet.
Der Jugend Blume schauer in Stolz umher;
Den Wurm verachtend, der ihr im Busen nagt,Mit allen Fcühlingswinden buhlend,
Sichet, bewundert und liebt sie sich nur.
O Freund, die Liebe, die sich im Spiegel küßt,
Sie, die ihr eigen Strahlengebiid' umfangt,
Nur Schattenkinder kann sie zeugen,
Söhne der Jphis, Ja nt he ns Töchter.
So einig du dir, wie ein Narciß, gefällst i
So einsam liebst du, ohne geliebt zu senn.
Auf dann! verlaß dich selbst, und wähleDir eine Gattin zu achter Liebe.
Hier steht die Braut, einst Mutter des blühend-sten
Geschlechtes. Ihre Schwester, die Ehre, wird,Begleitend sie, den Haushalt führen,
Und in den Armen des schönsten Weibes
Umkränzen Kinder, edele Thaten, Dich.
Die Tugend heißt sie. Schön an Gemüih und
That
Nennt dich die Muse dann; ich selbst willEdel dich preisen, so wie du schön bist.