Das Erbtheil der Menschen.
Laß bekennen die.Wahrheit uns!
Seit am Baume der Lust, am Paradieses Raum,
Unser Vater die Schuld gebüßt,
Sind wir alle, wie Er, Thoren. — Wir er-beten
Unglückselig ein Vatertheil,SüßeThorheit. Es ward Vielen getheilet
zwar,
Aber Jeder empfing sein Loos.
Süß ist, singet Horaz, Thorheit an rechtemOrt;
Doch nicht immer zu rechter ZeitSprießet Diesem ein Ohr, Jenem ein Hörnchenauf! —
Freund, verlauane Du auch denn nichtDein Geschlecht. Du entfliehst; aber dir selber
nie.
Hier am Rhein und am Ganges bistDu ein Menschengeschöpf, Enkel des A damSdu.
Also will cs das Schicksal, dasAuch dem Weisesten oft leise den Schädel rückt,
Daß die Thorheit ein Lied ihm singt.