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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
174
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Das Erbtheil der Menschen.

Laß bekennen die.Wahrheit uns!

Seit am Baume der Lust, am Paradieses Raum,

Unser Vater die Schuld gebüßt,

Sind wir alle, wie Er, Thoren. Wir er-beten

Unglückselig ein Vatertheil,SüßeThorheit. Es ward Vielen getheilet

zwar,

Aber Jeder empfing sein Loos.

Süß ist, singet Horaz, Thorheit an rechtemOrt;

Doch nicht immer zu rechter ZeitSprießet Diesem ein Ohr, Jenem ein Hörnchenauf!

Freund, verlauane Du auch denn nichtDein Geschlecht. Du entfliehst; aber dir selber

nie.

Hier am Rhein und am Ganges bistDu ein Menschengeschöpf, Enkel des A damSdu.

Also will cs das Schicksal, dasAuch dem Weisesten oft leise den Schädel rückt,

Daß die Thorheit ein Lied ihm singt.