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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
167
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Selber die späteste Welt.

Dann laß Feinde verläumden; cs mag dein grausa-mer Freund dichTadeln; der Tadel verfliegt,

Und dir bleibet dein Werk. Dein Ruhm erwächst

wie die Eiche

Langsam, die Pilze zerstäubt.

Geschichte und Dichtkunst.

So sind wir alle Lügner! Und Keiner magUnwissend auch, der süßen Gefahr entgehnZu täuschen. Eine Rettung bleibt uns,

Eine, Harpokrates Wink:Verstumme."

Nicht also! sprach der weisere Diodor:

Die Jungfrau, die der Gabe sich nicht erkühnt,

An Vesta's heiligem Altäre

Schuldlos zu dienen; sie wählt den Gatten,

Und kränzt mit keuschen Früchten das Ehbett ihm,Sich selbst anständig, und des Gemahles Ruhm.Du auch, o Jüngling, den die MusenLieben, erwähle Dir Ihrer Eine,

Thalia sey cs, oder Terpsichore,

Sie schützet dich vor fährlicher Lüge SchmachDurch süße Täuschung. Fabel heißt sie,Dichtende Fabel, und wird zur Wahr-heit.