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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
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Rasend läuft man dem Ruf in den Rachen: es

wäre ja Schande,

Langsam zu ihm zu gehn.

Und zum fchncUesten Ruhm erschwingt sich mitDa-dalus Flügel

Jeder tragest« Kopf,

Achtet der Feile nicht, kennt nicht den glättendenBimstein,

Krauete nie sich das .Ohr.

Daher seufzen die Pressen von ungescheueten Schrif-ten;

Jeder Buchstab crseufzt.

Und Italien lacht; Hi spanten, jegliches Aus-land

Lachet, wenn man uns kennt.

Aber wir nähren als Patrioten mit unseren

Schriften

Motten und Kramer dafür.

Scp du anderer Art, o Geliebter, wenn du die

Ehre,

Wenn du das Vaterland liebst;

Wenn du dir rathen lassest; o steur' entgegen dem

Strome;

Schäme der Feile dich nie.

Zehnmal glatte die Tafel von neuem, und lege den

Finger

An die Lippe. Du darfst

Ihn dir blutig auch kaum Aus diesem blutigen

Tropfen

Springt eine Pallas hervor.

Wer von der spateA-n Welt sich Ehre wünschet, der

ehre