Lyrische Gedichte.
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Als der Verfasser eine Geschichte seiner Zeitschreiben wollte.
Nach dem dreyßigjahrige» Kriege.
Des Noah Altar, als er der grausen FluthEntstieg, die über Bergen, und Höh'n gebraust,Und dankbar seine Hand' emporhob,
Einen Altar unb'ehauner Steine,
Weih' ich, o Göttin, Dir, die mit fliegendemPrunklofem Haar geht, ländliche Wahrheit,
Dir!
Nicht Parischer, noch bunter Marmor,
Keine Gebilde von Scopas Händen,
Kein Gold soll dich entweihen, noch Elfenbein.
Der Einsalt Göttin liebet die Einfalt auchIn Opfergaben. ErdenfrüchteWill ich dir opfern und reinen Weihrauch. —
Gehüllt in Balsam, athmet der Leichnam nichtLeichnam-Gerüche? — Mische der Lüge Tran?
Mit Honig und mit Ambra-Düften,
Um so verderblicher wird ihr Gift uns.
Und glaubst du, Frevler, der mit Betruges DunstStatt Heller Wahrheit, Blätter und Bücher füllt,Und glaubst, die Nachwelt du zu tauschen?
Sie, die wie Aeakus über Tobte
Gericht halt? Wenn Sie Thaten der Ahnen wagt,Sie streift der Vorwclt Bilde den Firniß ab,
Und haßt den Lügner, der für WahrheitFabel ihr gab und ein Spiel der Farben.