Lyrische Gedichte.
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Der Bau M.
Du, der die Wälder liebt, de» ich in Wäldern er-kannte ,
Welcher Baum soll dir in den Hainen,
Die Aga nippe beströmt, zum Denkmal grünen?
Die Eiche
Dir dem Bürger? wie oder der OelbaumDir dem Friedestifter ? Die weiße Pappel dem klugen,
Und die Palme dem nützlichen Staatsmann?Oder die Ceder dem Geist, der zum hohen Aether
emporsteigt? —
Wahle den Lorbeer, Muse. Dem DichterZiemt der Lorbeer; und schreib' in Apollo's heilige
Rinde
Seinen Namen, und schreibe das Lob ein,
Das mit dem Baume wachst, den keine Hippe be-leidigt ,
Den auch Jupiters Blitze vorbeygchn! —
Aber rvas schreib' ich zuerst dem immergrünenden
Baume,,
Welche seiner Gaben zuerst ein?
Sein holdselig Gemükh, das in nie umdunkeltec
Stirn glanzt,
Seine Sitte, die Genius-Anmuth,
Die sein Leben umstrahlt? Die Svada, die ihm
in Jeder,
Jeder Sprache der Musen zur Seit' ist:
Denn wenn Galier ihn, und Jberier, wenn ihn
der Tusker
Für den Seinen erkannte; so nennetIhn der Römer zuerst den Seinen, Tullius,
Gracchus,