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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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143
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Lyrische Gedichte. »43

Das neue Saiten spiel.

Lauer wehten die Lüste nach endlich entflogenen Stür-men ;

Frühling erneute die Welt.

Da erwärmte der Busen sich mir; zu Jugend - Ver-langen

Kehrte die Seele zurück.

Ware das Saitenspiel, das einst ich sxielete mejnnoch!

Gab' eS Terp sichere mir

Wieder; wen» sie mir nicht ein Schöneres schenkte >.

Begehr' ich .,

Schweigende Muse, zu viel?

Nur den Schatten der Kranze, die einst mich schmück-ten, erfleh' ich.

Nicht zur Zierde für mich.

Meinem Memmius möcht' ich singen ein Lied,wie ich einst saügl

Schweigst du, wie Niobe noch,

Felsgewordene Muse?" Ich sich zum Himmel,und siehe,

Wolken u'nringetm mich.

Blitze fuhren; ich bebt', und wie mir selber entrissen,

War ich in anderer Welt,

Und mir sprach eine Stimme; sie sprach in das in-nerste Her; mir.-

(Meiner Gefährten rer nabm

Keiner ein Wort.)Undankbarer du, Alsatiec, hoffstdu

Neue Gesänge von mir?

Da du das Saitensttel, das ich dir schenkte, zer-trümmert,