Lyrische Gedichte.
Selber mit Füßen zertratst.
Bist du der Jüngling noch, der sich einst dem Apol-lo gelobte?
Sage, wie bist du verirrt?
Unmuth raubete dich mir selbst; du haßtest die Mu-sen ;
Alle wir waren dir fremd'.
Und verdieneten wirs? Dich lesen Bataver undFranken;
Rom selbst schenket dir Huld.
Und weil Neid dich neidet, so flohst du unsre Ge-spräche ,
Tratest die Cithcr zu Staub.
Undankbarer, und wagst von uns eine neue zu so«dern?
Statt Bellerophons Roß
Wahle das Roß Silens, und sprich wie der Pöbelund schreibe
Wie es dem Pöbel gefallt. —
Dir nicht, einig dem Manne ^ für den du die Leierbegehrest,
Ihm nur senden wir sie.
Wahre das Hciligthum; es entsinkt dir, eh du esdenkest —"
Sprachs und die Wolke verschwand.
Zitternd erhob ich mich, und sieh vom beiteren Himmel
Segelt' ein Schwanengespann
Zu mir nieder, je Zwei und Zwei; sie trügenderMuse
Köstliches neues Geschenk
Mir in den Arm , und Huben sich auf und schwan-gen sich viermal
Kreisend