Lyrische Gedichte
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Zu seiner Flamme haben wir Zunders gnugHierher des Krieges schreckliches Werkzeug! BringtDie Panzer der, und Helm' und Waffen,Schwerter und Spieße, die Riesensporne,
Und jeden Schild, der kriegenden UebcrmuthBeschützte, brin.,t Trommcten und Horner, bringtDie goldnen Stiesel, die Soldaten,
Unter Soldaten auch Weiber schmückten,
Und Schcrp' und Gürtel; bringet die Fahnen her,Standarten, KriegeSwagcn und Kriegsgeschoß —Was säum'ich? Bringt den ganzen Krieg her,Bringet ihn her, daß er auswärts flamme.
O Sonne, lang'verdunkelter heilger Glanz,Hyperions des Mächtigen Sohn! Erhörst,Erhörtest je du deines Dichters.
Flehend Gebet , o so wend', o wende
Dein Strahlenantlitz mit dem verzehrensteNLichtblick herab, und zünde den Altar an,
Auf dem der Krieg, der wilde, tolleTraurige, schändliche Krieg zerstäube.
Dann reinige den Boden, o goldnek Strahl,
Wenn mit dem Schwerte du auch die Scheide selbstVerzehret hast; und Ihr, Quirlten,
Setzet dein Sonn-mgcricht die Inschrift:
„Wer Einen Dolch, wer Einen verbannten SpeerAus dieser heilgen fressenden Flamme stahl,
Wie Achan sey er ein Verfluchter,
Unter den Steinen des Volks erliegend."