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Lyrische Gedichte.
Jbr entgegen erschien im Lichtgewande,
Glänzender als der Schnee, und mit smaragdnemGurt umgürtct, die liebliche, die schlanke
Göttinn des Friedens.
Um ihr bräunliches Haar den Kranz von MyrthenUnd von dustenden Veilchen leicht geschlungen;Freude strömten die Augen, und die LippenLiebliche Worte.
In der Rechte den Oelzweig, in der linkenSions Palme; sie ging der furchtbar» Göttin»
Froh entgegen: „o Schwester, endlich, endlichSeh' ich dich wieder,
Nach so vielen de Jahre. Ach , dein Kleid istBlutroth!" — Traurig erwerbe-.te der VölkerThemis: „Mall von Strafen und matt von Jam-mer,
Komm' ich vom Schlachtsech
Deutschlands Ström? von Blut sind gestochen.'Jetzt, o Schwester —" Umarmend küssten beideSich die Wange; so küssen sich am TanthuKGlänzende Tauben.
„Lass die Gewand' uns wechseln! sprach die muntreF r i cd ensg ötti nn. Ich will die schweren WaffenMir versuchen. Hinab den blutgen Panzer!
Drohender Helm, ab!"
Und sie umwand ihn ringsum mit des OelbaumSDichten Zweigen. Dem wilden Haar der SchwesterWand sie Myrthen und Veilchen um, und Kühlung-Wehende Palmen.