Lyrische Gedichte. ,33
Bindet die Habsucht fest; und stoßt der Psorteden Riegel,
Und wälzet Ajax mächtigen Stein ihr vor.
Dann umpflanzet das Haus mit dichten Hainen-,auch Phöbus
Geschärftes Feuerauge sind' es nicht.
Auf ihm ruhe die Nacht, daß Argwohn, Zwei-fel und Trug sinn,
Gewalt und Neid ke.n Ritzchcn an ihm späh'.
Palmen sprossen umher und der Oelbaum. Sagedie Inschrift
Des dunkeln Haines vor der Pforte dann:
„Lasset den Tempel in Ruh. Der Gott von Innenist dem hold,
Der ihn in fernster Ferne scheu verehrt."
Gebet.
Als sich die Friedens-Unterhandlungen verwirrten.
Welch ein Ende der Last, die wir getragen,
So viel Jahre getragen ohn' Erbacmung,
Hast du uns bestimmet, o du der McnschenRetter und Vater.
Heilige, erste Vernunft, die aus dem ChaosEinst erfand das rosige Licht, und unserDunkel stehet, o holde Macht, erfind' unsSelber den Frieden.