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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
119
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Lyrische Gedichte.

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Und Tod! Wo irgend, irgend des Reiches ZaunEin Ritzchcn spaltet; siebe, da steht der Wolf,

Und wetzt den Zahn, indes im InnernLämmer, unschuldige Lämmer zittern.

Er wetzt den Zahn nach Beute. Die Beute machtIhn Ruhmvoll, glücklich! Glücklich? o glaub' esnicht.

Triumphe, Krieg, und Nahm'und Titel,

Ehren und goldene Beut' und Wohllust

Sind nicht Gemüthesgabcn. Der Dichters spricht:Wer, wenn er Alles, Alles Sich einig schenkt,Und nichts von außen sich versaget,

Außer Sich selbst, der verstrgt sich Alles."

W a l l e n s t e i n.

Nicht, wieviel im Besitz, oder worinn du ihnHabest, machet dich reich, machet dich groß, Myr-till;

Sondern wie dn das kleinsteEigenthum zu verwalten weißt^

Schätze werden im Brauch Schatze. Das beste GutNützt der Schlechtere schlecht; selber dem Glück er-laubt

Ers nicht, daß es sein FüllhornIhm ausleerc zu seinem Wohl.