Lyrische Gedichte.
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So erfüllet den Geist die hingesunkncMauer Roms; es erschreckt mit hohem GrausenUns im Grabe der Vorwclt ein zertrümmertHeldengcbildc.
Also lag, wie die Fama sagt, auf RhoduSEinst dnniedergesiürzt vom Sturm dcr ZeitenJener Sonnenkoloß; auf Meer und LandeLagen die Trümmer,
Und der Wanderer sprach, indeß KamccleEine Spitze des Fingers fortbewcgten:
„Großer Mann! den Olymp hinüber ragt' er
Dis zu den Sternen."
Die E h r b e g i e r d e.
Nach edsln Männern strecket die EhrbcgierSorgfältig aus die Scheeren, und halt sie fest.
Die Hände bluten; der Ergriffne
Seufzet im Inneren. Dcnnoch läßt sie
Die Hand nicht los ihm, bis, wie ein Kind, ecweint —
Und ließ sie loß ihn; kehret er bald zurückZur alten Pein. Mit neuer Sehnsucht
Sehnet er sich nach gewohnten Schmerzen. —
Was füllet unsre Tage mit Noth und WehUnd Gram und Unruh? Traurige Ruhmbegier,
Um welchen Lohn, mit welcher Mühe,
Suchest du Krieg und Gefahr und Wunden