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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
118
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Lyrische Gedichte.

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So erfüllet den Geist die hingesunkncMauer Roms; es erschreckt mit hohem GrausenUns im Grabe der Vorwclt ein zertrümmertHeldengcbildc.

Also lag, wie die Fama sagt, auf RhoduSEinst dnniedergesiürzt vom Sturm dcr ZeitenJener Sonnenkoloß; auf Meer und LandeLagen die Trümmer,

Und der Wanderer sprach, indeß KamccleEine Spitze des Fingers fortbewcgten:

„Großer Mann! den Olymp hinüber ragt' er

Dis zu den Sternen."

Die E h r b e g i e r d e.

Nach edsln Männern strecket die EhrbcgierSorgfältig aus die Scheeren, und halt sie fest.

Die Hände bluten; der Ergriffne

Seufzet im Inneren. Dcnnoch läßt sie

Die Hand nicht los ihm, bis, wie ein Kind, ecweint —

Und ließ sie loß ihn; kehret er bald zurückZur alten Pein. Mit neuer Sehnsucht

Sehnet er sich nach gewohnten Schmerzen. —

Was füllet unsre Tage mit Noth und WehUnd Gram und Unruh? Traurige Ruhmbegier,

Um welchen Lohn, mit welcher Mühe,

Suchest du Krieg und Gefahr und Wunden