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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
117
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Lyrische Gedichte.

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Der Tod des Helden.

Was erzählst du , Gerücht?Er ist gefallen?Pappen heim! Er erkämpft im SchlachtgesildrNicht mehr Siege des Ruhms; er feiert druntenSchattcntriumphe."

Schweig', Unglückliche, schweig'. O deine WaageWagt Verdienste der Männer nach Erfolgen ,

Nicht nach Werthe der That. Kein Zufall schmälertWürde der Tugend.

Körper fallen im Unglück; doch kein UnglückRaubet ihnen die Ruh auf großen Thaten;

Ruhe, die den Gefallnen, sank er würdig,

Würdiger darstellt.

Was ist'Pöbelgerücht? Der Großgefallne'

Liegt in Große. Den Tupfern drückt der Sturz nicht;Sondern hebt ihn empor. In schönem Zorne

Bebte der Stamm nach,

Äls die Eiche daniederstürzt. Ein mordendEisen fällete sie; da neigte brausendSich der Wipfel; es sauseten im Wipfel

Heulende Winde.

Schaut den Helden; es zieren ihn die Wunden.Dieses strenge Gesicht, noch streng' im Tode,

Dies zerhackte Gebein es füllt mit heiligemSchauer die Seele.