Lyrische Gedichte.
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Der Tod des Helden.
Was erzählst du , Gerücht? „Er ist gefallen?Pappen heim! Er erkämpft im SchlachtgesildrNicht mehr Siege des Ruhms; er feiert druntenSchattcntriumphe."
Schweig', Unglückliche, schweig'. O deine WaageWagt Verdienste der Männer nach Erfolgen ,
Nicht nach Werthe der That. Kein Zufall schmälertWürde der Tugend.
Körper fallen im Unglück; doch kein UnglückRaubet ihnen die Ruh auf großen Thaten;
Ruhe, die den Gefallnen, sank er würdig,
Würdiger darstellt.
Was ist'Pöbelgerücht? Der Großgefallne'
Liegt in Große. Den Tupfern drückt der Sturz nicht;Sondern hebt ihn empor. In schönem Zorne
Bebte der Stamm nach,
Äls die Eiche daniederstürzt. Ein mordendEisen fällete sie; da neigte brausendSich der Wipfel; es sauseten im Wipfel
Heulende Winde.
Schaut den Helden; es zieren ihn die Wunden.Dieses strenge Gesicht, noch streng' im Tode,
Dies zerhackte Gebein — es füllt mit heiligemSchauer die Seele.