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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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114
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Lyrische Gedichte.

Schwing' auf das Roß dich, Edler! Es fliegt mit dirHindurch dns Leben, über Gefahren hin.

Ergreife nicht den Zügel; muthigTraget cs dich zum Olymp und sicher.

Die eigenwillige Leyer.

Eitel ist, auch die Dichtkunst selbst ist eitel!

Oft beschämet sie uns; uns tauscht Apollo,

Daß die Leier unwillig uns'die liebsten

Tone versaget.

Huldreich lachte der Morgen. Dort am HimmelStand der bleichende Mond; indeß die SonneAus dem Bette der Rosen stieg, und freundlichAlles umstrahlte.

Vogelfängen; sie hatten kaum verlassenIhre Neste; vor allen sang die holdeKönigin der Gesänge, die dem Dichter

Frühe den Schlaf raubt.

Aufstand ich und beschaute weit den Himmel,Schaute munter umher die rege Schöpfung.

Laß uns singen, so sprach ich, holde Leier,Morgengesange,

Frohen Morgengesang dem Vaterlande.

Könnten unsre Töne des armen DeutschlandsJammer stillen, und seiner bittern Tbranen

Ströme vertrocknen!"