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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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107
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Lyrische Gedichte. 107

Kommt her und schauet, denen im Spiegel jetztIhr Antlitz,-wie der Stimme die Echo süßZurücke klingt, in diesen SpiegelSchauet. Wo bin ich? Es schweigt die Muse.

Gott.

Hangen wir alle dann von Einem mächtigen Blickab;

Wohl! so sey es gewagt,

Alles Ihm zu vertrauen, nichts für uns selber zu-rück zu

Halten; wir hangen an Ihm,

Will Er, daß wir tpeiben den Pflug in LybischemSande;

Oder in Caucasus Schnee,

Will Er, daß in Jonicns Meer wir kreuzen , undstocken

In Karpathischer Bucht;

Mögen andre des Meers Untiefen messen, und horchenAuf der Vogel Geschrei;

Aengstljch lauschen, wohin die Lüfte streichen? DerNeumond,

Was er mit seinem GesichtProphezeihe? ob dunklere Nebel? wie oder mit heitermAntlitz glückliche Fahrt?

Ob^er schlummre, oder imit seinem Horne den AbgrundWühle zu Fluthen empor?

Hieß uns gehen der Gott; so halt kein Nebel-OrionUnter den Wellen uns auf;