Auch uns erwartet unwiderruflich einst
Die Statte. Früher, später ereilt sein LoosDen oder Jenen. Diesen ziehet,
Jenen Rebellen des Schicksals zwinget
Ein Machtgebot hin unter die Erde. -— Lang'
Befürchten wir, was kommt und vorüber ist;
Und stehen bereit auf jeden Zufall ,
Alle gebohren sogleich zum Tode.
Im Namen Leben lieget der Tod. Es treibt
Ein Jahr, Ein Alter treibet das Andre fort.
Den Knaben tödtcte der Jüngling,
Diesen der Mann, und den Mann der Greiseinst.
Ein Raub ist unser Leben; die Räuber Wir,
Und fliehen als Räuber Alter nach Alter durchIn wechselnder Gestalt; DieselbeNimmer, und immer im Wahn Dieselbe.
l <
Verwandle dich, o Proteus, wie du magst;
Wenn Gott gebeut, so bleibet dein Antlitz dir,.
Die Todtenlarve. Schiff und NacheLiegen im Hafen hier bei einander.
Gekrönte, wie geschorene Häupter sind
Hier Schädel. Suche, such' und erkenne sielDer Herbstwind hat die Blatter alleNiedergesauset, und Blüth' und Blumen.
Wer mahlte seine Wange? Wer schwärzere
Sein Haar? Die Schlange wühlt im JdalischenLustgarten. Schauet her, ihr Schönen,
Denen das Leben ein süßer Schein ist,