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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
106
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Auch uns erwartet unwiderruflich einst

Die Statte. Früher, später ereilt sein LoosDen oder Jenen. Diesen ziehet,

Jenen Rebellen des Schicksals zwinget

Ein Machtgebot hin unter die Erde. - Lang'

Befürchten wir, was kommt und vorüber ist;

Und stehen bereit auf jeden Zufall ,

Alle gebohren sogleich zum Tode.

Im Namen Leben lieget der Tod. Es treibt

Ein Jahr, Ein Alter treibet das Andre fort.

Den Knaben tödtcte der Jüngling,

Diesen der Mann, und den Mann der Greiseinst.

Ein Raub ist unser Leben; die Räuber Wir,

Und fliehen als Räuber Alter nach Alter durchIn wechselnder Gestalt; DieselbeNimmer, und immer im Wahn Dieselbe.

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Verwandle dich, o Proteus, wie du magst;

Wenn Gott gebeut, so bleibet dein Antlitz dir,.

Die Todtenlarve. Schiff und NacheLiegen im Hafen hier bei einander.

Gekrönte, wie geschorene Häupter sind

Hier Schädel. Suche, such' und erkenne sielDer Herbstwind hat die Blatter alleNiedergesauset, und Blüth' und Blumen.

Wer mahlte seine Wange? Wer schwärzere

Sein Haar? Die Schlange wühlt im JdalischenLustgarten. Schauet her, ihr Schönen,

Denen das Leben ein süßer Schein ist,