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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
105
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Lyrische Gedichte.

roh

End' auch du, o Gesang. Lege, Melpomene,Ab die Leier, leg' ab, Muse, den RosenkranzDeines bräunlichen Haars. Werde Najade, schwimm'Als Najadezur Amstel dort.

Singe, was ich dir sang, meinem Barlaus. DannWirs die fremde Gestalt, Oceanide, ab,

Zeig' ihm, was du ihm bist, Schwester; und grüß'ihn hold

Mit vertraulichem Schwesterkuß.

Er ists, .der dich so oft, Göttin, und neulich nochTauschte. Glaubtest du nicht, daß von Apollo selbstWiederklänge der Hain ? Muse, du irrtest dich;

Nicht Apollo, Barlaus sang.

Die Todtenstätte,

Wie sich des Meeres müdeste Fluch zuletztAm Ufer leget! Wie sich der Segel StolzZusnmmenzieht, und alle WellenEndlich im Hasen dgniedcrbrauscn!

Hier ruhen sie in Stille beisammen. KeinSturmwind ertönt. Der Pomp des Gewitters istVorüber. Auch die Ungeheuer

Liegen im dämmernden Schlaf begraben.

Der Hofwind ist vorübergesauset. NeidUnd Rachgier sind verstummet. Verläumdung batDen Hauch verweht. Nur Eine StimmeLispelt hier leise:Der Mensch ist Asche!"