Lyrische Gedichte.
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Hat Pythagoras wohl, hatte Diogenes,
Dieser, wenn cr den Strom schöpfte mit eigner Hand,Jener, wenn er Gemüf ohne Fasanen aß,
Je den Schlemmer beneidet? Nie!
Kaisers Tasel besetz' Auster und wildes Schwein;Schwarze Sorge besetzt jegliche Schüssel. — DampfBon Germaniens Glut, Rauch der verödetenStädte steigt von den Schüsseln auf.
Manche Larve des Glücks klopfet an unsre Thür,Spielwerk beut sie uns an, Sceptcr und Würd' undGold.
Reiß' ihr, eh' du den Tand kaufest, die Larv' hinwegVom Gesichte, so schön cs lacht.
Scheue jegliches Rad, das dir mit Quaalen droht.Nicht des Henkers allein, siehe, der Zeiten RadUnd des Glückes, das sich auf- und darnieder stürzt.
Droht mit Quaalen und Schande dir.
Weiß ich, daß sich mit Muth Alles ertragen laßt,Trag' ichs. Klagend der Noth schmeicheln, ist Knech-tessinn;
Mir gefallet im Schmerz, mitten im Schmerz ge-fallt
Mir die duldende Majestät.
Was gebeutst du, Geschick? „Leiden!" Ich folgedir.
„Froh zu leiden," Geschick, wenn du mir dasverbeutst,
Folg' ich nimmer. Du thatst, was dir gebührete;
Laß mich thun, was auch mir gebührt.