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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
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Welch Mausoleum treuer Bcgrabnen haltDich mir zurück? Wie, oder verweilet dichEin zarter junger Lebensfaden,

Den du mit lindem Erbarmen kürzest?

Wenn du nicht eben Völker und Schaaken »iahst-Auf dunklem Roß ein Sieger. Und hast darobVergessen meiner armen Kammer,

Daß die Vcrmahlete jetzt dem Tauben

Beredt, dem Blinden schön ist. Du pflegtest sonst,Barmherziger, die Hütte der Armen gernPallästcn vorzuziehn, und früherSie zu erquicken mit deinem Balsam.

Bin ich aus Deinem goldenen Köcher nichtDes Pfeiles wcrth? Sieh, offen ist meine Brust-De» süßen Pfeil erwartend. Lieben,

Lasset uns lieben! Die Adern brennen

In Glut mir. Windest, windest den Kran; du mirVon Myrth' und Rosen? Blumen ElysiumsUmduften mich. - - Kein Tod! - Es reicht mirDunkle, erquickende Bluirien Christus.

Das ungebundene Schicksale

öaß die Muse mit losgebundcnem Haar gehn!

Löse, Thalia, das Haar.

Zu beweinen dm Tod des erblichenen rosigen Jüng-lings