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Lyrische Gedichte.
Tod schwimmt in Augen, klopfet im Herzen mir;
Mein Eingeliebter Liebender ist der Tod.
O Bräutigam, hast du vergessen,
Wie du mir einst in der Mutter Garten ,
Als sie, von deinem Baume die Hochzvitfrucht
Für mich auch brechend, dir mich gelobcte,
Hast du vergessen, wie du damalsMir dich gelobetest: „D u wirst sterbeNi"
Der Hochzcitgabe nah' ich in Freude jetzt;
Sie ward ja allem Lebenden zum Geschenk.
Auch uns gehört wie unfertt Vätern
Staubes ein wenig, die Handvoll Asche.
Komm also, Larve, schöner als Iris mir!
Ihr holden Schatten, Helle Gestirne, kommt!Geliebtes Dunkel, meiner Seele
Naher - und näheres, Licht, erscheine!
Glänzt nicht mein Stern der Liebe, mein BrautsterN dort?
Mich dünkt, die Manen streuen (Zypressen mirZuM Brautbctt. Scl'ge Nacht! Der letzteTödtliche Schauer wird mir Entzücken,
Entzücken froher Geistes - Umarmung. Brennt
Die Fackeln an. Es leuchten zu Grabe mirDer Hochzeit Fackeln. Ihr Jungfrauen,
Kleidet in Lilien mich die Braut an.
Blaß ist die Liebe. Sollte die Wange mir
Nicht blaffen? Fliehe, fliehe den Lippen dannDie letzte Rose! — Wo, Geliebter, ^
Weilest du? welche der Pyramiden,