Lyrische Gedichte.
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Nun bist du Asche. — Muse, du weinest? WenBeweinest du ? Tritt, nahe dem Grabe, sanft!Er schlaft. Des müden Greises RuheStöre der leiseste Tritt und Ton nicht.
Das glückliche Alter,
Den nur nenne den Glücklichen im Alter,
Der der nützlichen Jahre viel gelebt hat,
Der mit Edelgesteinen, nicht mit schlechtenKieseln ste zahlte.
Mehr als nackte Gebirge gilt Ein Demant.
Lange Jahre des Thoren übertrifft EinTag des Weisen, wie eine Traube tausend
Beeren am Schleedorn.
Wiele weben umher, und ach wie wenigLeben! Lebet der Körper? Das Gemüth nur,
Frei von Sorgen und Schuld genießt und brauchetTage des Lebens.
Die Linde.
Nach dem Tode zu leben, ist Etwas! singen dieDichter;
Ich sing' ein solches Leben euch.
Sammlet euch her zu mir hier unter den Schattendes Baumes,