Lyrische Gedichte.
9t
Fluchtiges Leben > Von Menschen und Reichen ertö-net Ein Nachhall:
Ilion, Priamus, Troja, wo sind sie
Der schluWmernde Greis *).
An jenem Tage wehten die Winde sanft,
Und kündigten der Erde den Lusttag an;
Die Blumen blühten, und am AbendTräufelte leiser der Ahendcegen,
Als Dich, o Sohn der schöneren Grazie,
Die Mutter sanft im Arme zuerst umfing,
Aus einer Himmelsmutter Armen
Dich, ein Geschenk, an das Herz sich drückte.
Vom Quell des Lichtes sogest du kindlich schonD.r Weisheit Milch, den Trank der Astraa. Dir,Es schöpften Dir die EastaljdenFrühe den Nektar der hcilgen Quelle.
Ein Knabe warst du Eine der Bienen, dieVon jeder Au dje zarteste Blume nur,
Von jeder Blume nur den zarten,
Heiligen Henig sich auscrwahltcn.
In deinen Büchern athmet der WohlqeruchFür alle Welt, jetzt. Viele der Becher hatDein süßer Trank gefüllt und vieleDurstende Seelen mit Lust erlabet.
Jeremias Drexel, von der Gesellschaft Jesu.
(A. d. H.)