L y rische Gedicht e.Der Schattentanz,
Auf zum schwebenden Tan;! Schließet zum Reigeneuch,
Schatten ! — Hefperus blinkt. Siehe, dort win-ket uns
Scheit,, mit blässerem Strahl, hinter den Wolkendort,
L u n a. Reichet die Hand' euch dar —
Jungfrau'» , Greise, Wir sind Einer dem Anderngleich;
Ohne Krone der Fürst, ebne Tiare der '
Pontifex, der Prälat ohne die Znful. Schließt,.Schatten, schließet zum. Reigen euch.
Niemand midet von uns, keiner dem Andern sein
Ehrenmahl und den Ruhm hoher Geschlechter, —^Uns
Riß, verschiedenen Weg's, aber zu Einem Ziel,Unser König, der Tod hinweg.
Auch uns schimmern obwohl dunklere Stern'l Auchuns
Säuseln Zephyre, zwar Frühlingesweste nicht;
Doch ein leiserer Hauch geistiger Lüfte rauschtDurch Cypresscn in unserm Hain,
Süße Seelen, die ihr alle des Lebens Last
Bon euch lcgetet, streut Blumen zum Tanzumher,
Dunkle Blumen, ostreut Veilchen und Rosmarin,Und Narciffcn und Lilien.