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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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87
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Lyrische Gedichte. 87

Indes, Vögelchen, dich, wenn du von hinnen bist,Deine Schwester Melp 0 meneHin zum lieblichsten Hain auf dem Parnassustragt.

Die neue Geburt.

So spricht der Dichter. Wer sich im Tode selbstBezwinget, frei von Kummer und eitler Furcht,Gewinnt den Tod für sich, und reichetRuhig den Schatten die Freundeshand dar.

Du fürchtest, Freund, das Scheiden? UnwertheFurcht!

Dein Weinen , als zum Lichte der Welt du kamst,Verziehen die Götter dir dem Kinde;

Nicht so verzeihen sie dir die Thrane,

Die eines Greises Wange mit Schmach bedeckt.

Von Kindheit auf, was lehrte das Leben dich?'

Er tragen!" Und hast nicht gelernct,

Ohne die wimmernde Kindesthrane

Zum neuen Dascyn, heiter, ein Mann zu gehen ?Der Tod gebiert dich, loset mit sanftem SchmerzDie Bande dir, und neuverjüngctSiehst du die andre Welt, ein Aeson.