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Lyrische Gedichte.
Waldsirene, du wagst mich im Gesangs mstSüßem Necken zu stören oft,
Wenn die Mandel du mir stichlest, und wehr' ich es§Flatternd auf mit den Flügeln schlägst ;
Oder mitten im Lied', unter den Saiten, mirPikst den Finger , und hinderst michZu vollenden den Ton; oder, gefallt es dirSelbst zu singen ein ländlich Lied,
Wenn das Köpfchen du dann spülest Md waschestund
Mit den Nqgelchcn kratzest, daßJa dem zierlichen Hals' einer GebadeteltWiederkomme der Früblings - Ton;
Da dann, eh du dich kämmst, eh du dich schmückest^Mhl
Eine Stund' und ein Jahr vergeht.
So viel Plaöschcrn erregst, efteler Vogel, du —Aber komme nuy her, du bistDoch mein Lieber. Hieher! Fürchte das Bauer nicht;,Kein Gefangener bist du mir.
Darfst die Stäbchen hinwegschieben, und Hüpfen, undLustig spielen im freien Robr.
Sieh, hier streu' ich dir auch Hirsen, unschuldigeLandkost; picke die Körnchen weg;
Und sey ohne Gefahr, daß dich ein Geyer holt.
Lebe dann, o du glücklicherSänger, lang«! Dereinst, (denn auch Unschuld'gen EuchDroht die Parze!) wenn AtroposDir mit leiserer Hand sanft am Gefieder zupft,Wartet dein ein PierischesRoscnlager. Ich streu' Veilchen, und hange dirJmmcrgrünende Kranz' umher;