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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Lyrische Gedichte.

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Der dürre Dichter.

Große Opferung wars, sich der beschwerendenBürd' entlasten und frcy werden, Lavendula.Abgelegct die Glieder,

Ausgezogen den Körperbau,

Ward ich Schatte. Wohlan! wünsche dem SchattenGlück,

Der die Fessel entschlug seiner Gefangenschaft.

Noch des Staubes ein wenig;

Und ich glüh' wie ein Funk' empor.

Jetzo scheu' ich nicht mehr Schlachter und Speisebank:Abgelcqet das Thier, schweb' ich ein Halbgott schonZwischen Schatten und Göttern,

Leicht und frei, wie der Maja Sohn.

Freigeworden bin ich; (lebe, du Fäulnis wohl!)Ncingelautert und hell. (Lebet, ihr Hefen wohl!Schwere Bauche.) Mein Geist istBei den Sternen; mich hebt die Lust.

Das Vögelchen.

Was der bundeste Papagey,

Was kein strahlender Pfau, ob er den Wagcn derJuno zöge, ja Phönix nicht,

(Der sich selber beerbt,) kühn sich erlauben darf,Wagst du, Vögelchen, meine Lust.