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Lyrische Gedichte.
An die Magerkeit.
Galenus Schwester, Du die Gesundheit selbstDem Körper, der sich willig und ganz dir weiht,
O Du der Huldgöttinncn Vierte,
Wende den klingenden leichten Tritt her,
In meine Zelle. Fröhliche Magerkeit,
Ich öffne Dir, ich öffne mit frohem GrußDie Pforte deines kleinen Tempels,
Der an Mißfälligem Nichts dir zeiget.
Kein weiches, kein verzärtelndes Hausgcräth,
Kein Schmecrbauch, der im mächtigen Armstuhl dampft,Wird dich beleidigen; der MmsteinGlättete hier und verklärte Alles.
Dem Haupte dient zum Kiffen ein glatter Stein,Und Tisch und Stühle glänzen in reinem Holz;
Ich selbst, durchleuchtend fast am Körper,
Bin nur gewichtiger als mein Schatte.
Wenn Du den Pallast liebest; (du liebest ihn,
O Göttin,) banne, banne nur Eins von mir,
Die Mücken, die mit scharfem ZahneLeben und Seele dem Sänger saugen.
Tritt ein, o Göttinn! Du Pol y hymniaMir sonst gegrüßet, oder Terpsicho re;
Jetzt größer mir als selbst Minerva,
Freundin und Wonne des dürren Dichters.