so Lyrische Gedichte.
In unzählbaren Farben glanztInner qesiickte Tepvich, in dem mit schwellender Dlüthe
Die Kelche sich eröffnen. RingsTönen Hirtengcsänge; mit Aegon streitet Jolas.
Und in der Bäume Zweigen kämpftAndrer Jdyllengesang. Die Waldbewohncr erwachten
Aus ihrem langen Winterschlaf.
Frühling weckte sie auf. „Ihr Träumerinnen, sosprach er,
Wohlauf! erzählt uns euren Traum."
Und sie schwatzen anjetzt im Laube; sie singen inWolken —
Wie Delphische Orakel willIch die Schwätzer belauschen, und ihre Träume ver-künden ,
Will ihre Kämpf' und Siege, willVon der Wiege sic an, durch alle Geschlechts beglei-ten —
Da soll sich Lerch' und NachtigallNicht beklagen der Stimme, die nachfolgt ihren Ge-sängen ,
Und mit dem freisten Fittig fliegt.
Jndeß rinne vom Stamm der goldene Honig; es gieße
Die Nymphe ihren Si.'bcrstrom.
Auch in silbernen Wellen ergötzt sich die Muse. Sieschwimmet
Und badet im einsamen See,
Spielt mit den Fischen im Bach und scherzt mit denNymphen im Strome,
Mit Nereiden in der Fluth,
Hört der Sirenen Gesang und schifft in Vene-dischem Stolze,
Ner-