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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Lyrische Gedichte.

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Was säumest du? Wie wenn du dem heiligenGelübde trag' erschienest? Die Jungsrau dortErwartet mein Gelübd'. O eile,

Reiche der Holden den Kranz der Liebe.

Die dunkle Kapelle.

Jungfrau, Du, der ein Tempel huld'gen sollte,

Wie Roms Pantheon ist, wie hoch.am HimmelUns die Iris erscheinet; wählst du dieseKleine Kapelle?

Nennest dich die Verborgne? Sonncnjungsrau,Warum wählst du so oft geheime SchattenHeil'ger Dämmerung, wo in zarter Lieb' unsSchauer ergreifen?

Ist es, weil du die dunkle Hütte KedarsJenem Strahlen - Llymp verziehest? Willst du,Magd des Herren auch hier, die Pracht der stolzenHöfe beschämen?

Dder, Gütige, willst du uns das SchaamrothUnd die Blässe der Wangen mild' erlassen,

Wenn wir knieend dem Richter hier geheimeSchulden bekennen?

Was es sey, mich ergreift dies heilge Dunkel;

Holde Dämm'rung, in der die Gottheit wohnet!Kleiner Winke!, ich liebe dich vor jenem

Berg Palatinus.